Beiträge von Asdrubal

    in den Flächen im Freien wurden gestern die letzten Tomaten ausgesetzt.

    Felix Austria! Hier hoffe ich, dass am Sonntag das erste Himmelfahrtskommando raus kann. Die Hauptpflanzung riskiere ich erst ein Wochenende später, wenn die Eisheiligen vorbei sind.

    Naja, weil irgendwo irgendwer in den USA Filmaufnahmen von ein paar Zugladungen Holz macht, die irgendwo rumliegen, würde ich da noch keine Rückschlüsse auf eine Marktmanipulation ziehen. Im Verhältnis zum gesamten Markt sind auch ein paar Zugladungen nicht wirklich viel.

    Elektro: Lieber noch ein paar Steckdosen mehr als man zu brauchen glaubt.


    Wenn das unter dem Dach ist, dann Ecken identifizieren, die wegen zu geringer Höhe unter der Schräge nicht vernünftig nutzbar sind, und dort gleich Einbauschränke installieren. Stauraum kann man nie zu viel haben.

    Folgendes stand heute in der Fachpublikation "Immobilien Zeitung" mit Bezug auf Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). Vielleicht ganz interessant:


    Nach Recherche des VNW haben sich seit September 2020 die Preise für Dämmstoffe um 50% erhöht, die für Baustahl um 30% und Rigips ist sogar 170% teurer. Extrem sei die Preissteigerung bei Holz. „Unsere Unternehmen sprechen von Steigerungen von 200% und in Teilbereichen wie Dachlatten sogar noch deutlich darüber", erklärt Breitner.


    "Bei mehreren Gewerken konnten unsere Unternehmen zuletzt keine Festpreise mehr vereinbaren." Die zur Dämmung von Fassaden und Flachdächern verwendeten expandierten Polystyrole (EPS) und extrudierten Polystyrole (XPS) seien im Moment kaum erhältlich - "und wenn, dann zu deutlich höheren Preisen". Bei Holz werden nach VNW-Kenntnis teilweise Tagespreise berechnet.

    Um Transparenz zu schaffen, hatten einige Bauherren mit Bauunternehmen Vereinbarungen mit einer teilweisen Offenlegung der Kalkulation vereinbart. "Das heißt: Die Bauunternehmen legen ihre Einkaufspreise für Baustoffe, die Grundlage ihrer Kalkulation waren, offen. Hinterher wird die Differenz zu den während des Bauvorhabens tatsächlich gezahlten Preisen zusätzlich vergütet."

    Heute habe ich die vor Jahren angeschaffte tragbare Solarmodulmatte von Anker erstmals unter Realbedingungen gestestet. Bei unserer derzeit per Videokonferenz abgehaltenen Rollenspielrunde hat die im prallen Sonnenschein mein Tablet auf Ladungsstand gehalten. Bisher hatte ich die Solarzellen immer nur mal kurz probeweise im Betrieb.


    Das Ursprungskonzept war, damit und mit einem USB-Batterielader Rundzellen zu laden. Da in den letzten Jahren die Geräte mit direkter USB-Lademöglichkeit in meinem Bestand zugenommen haben, werde ich mir jetzt vielleicht noch zusätzlich eine größere Powerbank zulegen.

    Es hieß mal, dass 70 Prozent volle Immunisierung gebraucht werden, damit die Seuche endet. Die Zahlen aus Israel und Großbritannien zeigen, dass schon bei deutlich niedrigeren Werten ein Effekt sichtbar ist, wenn zusätzlich weitere Verhaltensänderungen bestehen. Allerdings sind wir auch von den Impfquoten dort noch weit entfernt. Vor Juni werden sich die Impfungen hier wohl noch nicht deutlich auswirken.

    Zunächst mal könnte man in Frage stellen, ob es in Krisenzeiten wirklich machbar und sinnvoll ist, im großen Umfang mit Tauschgütern zu handeln, und welche das ggf. sein werden. Aber das wurde an anderer Stelle schon gemacht und ist hier wohl fehl am Platze.


    Wenn der Salzvorrat für dich sinnvoll ist, solltest du es auf jeden Fall ausprobieren, vielleicht erst mal mit zwei, drei Versuchseimern. Was ich als potenzielle Knackpunkt ansehe:


    - Die Lebensmittel würde ich mindestens nochmal in Gefrierbeutel verpacken. Denn ich könnte mir vorstellen, dass die dünnen Handelsverpackungen über die Jahre löchrig werden, insbesondere bei Kontakt mit Salz, das eventuell ein bisschen Luftfeuchtigkeit zieht, und die Sachen dann bis zur Ungenießbarkeit versalzen sind. Das kann man bei Reis und Nudeln eventuell durch Ausschwemmen wieder hinkriegen, aber das wird schwierig, wenn auch das Wasser knapp ist. Bei Mehl wird es grundsätzlich schwieriger, und da würde ich zwei Umverpackungen drum machen, weil die üblichen Papiertüten garantiert Salz durch lassen. Außerdem hoffe ich, dass dein Essenslager nicht nur aus Reis, Nudeln und Mehl besteht.


    - Der Austausch von Vorräten wird in der Handhabung schwieriger, wenn die im losen Salz stecken. Reis und Nudeln sind schon sehr lange haltbar, aber auch da will man vielleicht spätestens nach fünf Jahren doch mal erneuern. Mehl sollte nicht extrem über das MHD hinaus gelagert werden.


    - Das Gewicht ist höher. Wenn du keine Verlagerung deines Standorts vorhast und kräftig bist, spielt das keine Rolle. Bei unerwarteten Situationen schon. Sei es, dass du plötzlich doch die Eimer ins Auto laden musst, sei es, dass deine Heb- und Tragefähigkeit wegen einer Erkrankung eingeschränkt ist.


    Alles sicher keine Ausschlusskriterien für deine Idee, aber vielleicht Aspekte, die man in Betracht ziehen sollte.


    Bei den Salzbergwerken spielen aber eher die geologischen Bedingungen eine Rolle und nicht unbedenklich das Material selbst, außer bei Sondermüll, wo das plastische Salzgestein die Fässer einkapseln soll.

    Gerade dank veränderter Verwaltungsvorgaben durch meinen Beruf in die Impf-Prioritätsgruppe drei gerutscht und damit anmeldungsberechtigt. Arbeitgeber wird auch gerade ganz wuschig. Wahrscheinlich gehen heute noch die entsprechenden Bescheinigungen raus und eventuell wird ein mobiles Betriebsarztteam angeheuert. Ich werde wohl erst mal abwarten, ob letzteres zum Ziel führt, und falls nicht mich beim Hausarzt anmelden.

    Nach dem, was ich so gelesen habe, sind viele Akteure in der gesamten Produktionskette im Rahmen der Corona-Verwerfungen vom Markt gegangen. Entweder haben die komplett aufgegeben, haben Maschinen teilweise stillgelegt, Personal abgebaut, keine neuen Lagerbestände aufgebaut., etc. Das Wiederanfahren scheint teilweise nicht so einfach zu sein, weil die Stilllegung auch auf den unteren Ebenen der Wertschöpfungskette passiert ist, die Weiterverarbeiter also erst mal warten müssen, bis die Zulieferer von Rohprodukten wieder ans Netz gehen. In einigen Ländern, wo Wanderarbeiter eine große Rolle spielen, hängen die wohl zum Teil noch auf den Dörfern und können wegen Corona-Reisebeschränkungen nicht so schnell wieder in die Fabriken.


    Dazu kommen die bekannten Geschichten wie Container, die da geballt sind, wo man sie nicht braucht, Transportkapazitäten, die erst mal von Branchen mit höheren Margen als im Rohstoff- oder Halbfertigproduktehandel weggekauft werden, mangelnde Nebenprodukte aus der Petrochemie, die Suezblockade, die Expansion der Lager, wenn man dann doch etwas bekommt, etc. Da kommen halt einige Faktoren zusammen.

    Es ist ja keine wesentlich neue Entwicklung. Schon unter Obama wurde China als entscheidender Konkurrent in den Blickpunkt der strategischen Planung genommen, unter Trump war das sowieso der Fall, und jetzt geht es halt weiter. In dieser Zeit gab es immer Phasen, in denen der Konflikt mal schärfer und mal schwächer wurde. Insofern erkenne ich keine neue Qualität.


    Inhaltlich ist natürlich eine Einschränkung der Lieferketten die Hauptgefahr. Militärisch sehe ich keine direkten Auswirkungen auf Europa. China verfügt über eine sehr überschaubare Zahl von Interkontinentalraketen. Dass die damit direkt US-Einrichtungen in Europa abgreifen würden, scheint mir unwahrscheinlich. Ohnehin wird keine der beiden Seiten es auf einen Krieg ankommen lassen. China ist den USA militärisch noch weit unterlegen, trotz der deutlichen Fortentwicklung der vergangenen Jahre, und die USA müssten wohl sämtliche manövrierbaren Kräfte binden, bei hohem Blutzoll. Ohnehin ist das strategische Ziel Chinas mit Blick auf die USA allenfalls, den Kriegsschauplatz Taiwan gegen deren Verstärkung von außerhalb abzuschirmen (Area Denial), um dort in Ruhe operieren zu können.


    Vor allem aber haben beide Seiten kein Interesse an einer militärischen Konfrontation. Dazu sind sie wirtschaftlich zu sehr verflochten. Es geht vielmehr darum, die jeweilige Gegenseite in eine politisch gewünschte Richtung zu drängen, bei der es vor allem um die Hegemonie im westlichen Pazifik und zum Teil im Indischen Ozean geht, daneben untergeordnet auch um andere Themen. Europa ist da ziemlich weit weg und dürfte vor allem wirtschaftliche Auswirkungen spüren. Die können allerdings schon bei scheinbar kleineren Maßnahmen im "Wirtschaftskrieg" auftreten. Ein paar solcher Effekte haben wir in den vergangenen Monaten ja aus anderen Gründen schon erlebt. Wie weit das relevant für die persönliche Vorsorge ist, wäre die Frage. Ich würde das auf der Ebene der allgemeinen Vorsorge für wirtschaftliche Verwerfungen sehen, unabhängig davon, ob diese durch den US-China-Konflikt oder durch andere Ursachen ausgelöst werden.

    Ich sehe das ähnlich wie Baerti. Mich persönlich belastet das alles nicht. Ich habe auch keine Angst vor einer Erkrankung, weil mir das in der Wahrscheinlichkeit einer Lebensbedrohung in etwa auf den Niveau der täglichen Autobahnfahrt zu liegen scheint. Natürlich muss man das Risiko nicht unnötig herausfordern, aber es ist nach meiner Einschätzung eben nicht so hoch, dass es alle Einschränkungen in dem Umfang notwendig macht. Wenn ich mich im Große und Ganzen dran halte, dann zum Schutz von stärker gefährdeten Menschen im Umfeld und weil ich, wenn die Würfel doch doof fallen sollten, niemandem den Krankenhausplatz wegnehmen will.


    Natürlich bin ich in einer relativ komfortablen Situation, weil ich das Homeoffice ganz angenehm finde, nicht in Kurzarbeit bin und durch Wegfall von Sprit und Kantinenessen das gestrichene Weihnachtsgeld mehr als kompensiere. Daher kann ich verstehen, dass das andere Leute mehr mitnimmt. Am ehesten belastet mich tatsächlich, dass ich einige Freund schon seit über einem Jahr nicht mehr live gesehen habe.


    Die Änderungen sind eher geringfügig. Einige ehrenamtliche Verpflichtungen sind weggefallen. Dafür lese ich ein bisschen mehr, backe Brot mit Sauerteig, koche mehr selbst, schreibe wieder mehr in Wikipedia. Mein Medienkonsum zu dem Thema hat sich nach einem anfänglichen Hoch sehr eingeschränkt. Ich schaue täglich auf die RKI-Zahlen, ab und zu auch mal auf internationale Vergleichzahlen und schere mich ansonsten nicht viel darum, welche kleinen Details und medizinischen Vielleicht-Erkenntnisse alle halbe Stunde gemeldet werden. Das bringt auch mit sich, dass die Lektüre meiner üblichen Zeitungen deutlich schneller erledigt ist, da die zu einem bis zwei Drittel ohnehin immer nur das umfänglich bekannte Corona-Thema immer wieder neu variieren.


    Auf die Prepping-Geschichten hat die Lage auch wenig Einfluss, bis auf etwas mehr Desinfektions- und Schutzausrüstung, die am Anfang eingekauft wurde und eingelagert ist. Ich versuche nach Möglichkeit morgens einzukaufen, was durch das Homeoffice auch sehr komfortabel gelingt. Barttechnisch bin ich im Lockdown eher zugewuchert als dass es weniger geworden wäre. ;-) Im 180-Grad-Bereich passiert da also nichts bei mir, eher so in geschätzten 10 bis 20 Grad.

    Ich dachte immer, dass Mangold nach der Saat keinen Frost mehr kriegen soll, weil er dann schießt. Berichte bitte mal, ob du Unterschiede zwischen den beiden Saatterminen feststellen kannst, Henning.

    Ich soll ab Donnerstag wieder zwei Tage die Woche ins Büro zwecks Einarbeitung eines neuen Kollegen. Geplant ist, dass ich dann immer morgens mit Maske zum Empfang gehe, dort meinen Test abhole und mich dann auf der Toilette teste. Welche Art Test das sein wird, sehe ich dann am Donnerstag.

    Manchmal frage ich mich, hat der das wirklich schon mal gekocht oder irgendwo her so halbpatzig abgeschrieben wenn ich Rezepte aus gewissen Zeitschriften oder Büchern betrachte.

    Ich habe bei einer Kochzeitschrift Einblicke in die redaktionellen Abläufe, und zumindest die geben sich ordentlich Mühe. Die Rezepte werden von einer Ernährungswissenschaftlerin geschrieben und dann von einer Redakteurin und zwei externen Testern nachgekocht.


    Ich dachte vorher auch, dass das einfach so nach Laune zusammengekloppt wird, aber da ist schon ein bisschen mehr Aufwand dahinter. Natürlich weiß ich nicht, in welchem Umfang das bei anderen Zeitschriften gilt.