Beiträge von Macohe

    Das letzte Bild liegt 14 Posts zurück.


    :man_detective:WIR SIND HIER IM BILDERTHREAD! :camera::camera_with_flash::shushing_face:


    LG. Nudnik

    DANKE, Nudnik! :thumbs_up:


    Abschweifen lässt sich einfach nicht ganz vermeiden und ich tu's auch immer mal wieder. Aber Muss das denn immer so ewig gehen mit der Abschweiferei und immer noch ein Kommentar draufgesetzt werden? Liebe Regie, ich kann mir schwer vorstellen, dass ich die Einzige bin, die das in vielen Threads immer und immer wieder nervt. Bitte greift da früher ein! Ich wäre Euch sehr dankbar.

    Ich empfehle dir dafür einen Überzug zu nähen oder häkeln. (...) Frau hat mir dann dafür einen Neoprenüberzug in 3mm genäht weil ich absolter Schneider-und-Nähidiot bin.


    Ja, das ist eine gute Idee, mit dem Überzug. Hat bloß einen Haken, oder zwei: gehäkelt hab ich garantiert schon 40 Jahre nicht mehr und ein Häkelüberzug wäre optisch auch so gar nicht mein Geschmack. Wäre in etwa vergleichbar mit nem Häkelüberzug für ne Klorolle auf der "Hutablage" im Auto (wobei das aber immerhin einen gewissen Kultstatus genießt uns somit eigentlich schon wieder cool ist). Neoprenüberzug klingt aber extrem gut. Kannst mal ein Foddo zeigen, wie das dann aussieht, bzw. wie das gemacht wurde?

    Erbswurst :flushed_face: sogar ein ganzer Karton davon :loudly_crying_face:


    Golum.jpg


    P.S. Willst eine? :slightly_smiling_face:

    Heute bei herrlichem Sonnenschein und blühender Frühlingslandschaft eine Tour de Ländle gemacht und bei verschiedenen Ebay-Kleinanzeigen-Anbietern in der Region Sachen abgeholt. Voilà, meine Beute von heute:

    20210420_174059.jpg

    Kosten für alles zusammen: ca. 70€ :smiling_face_with_smiling_eyes::partying_face: Inklusive einer quietschroten Fahrradjacke, die nicht mit auf dem Bild ist.

    Die gelben Platten sind übrigens 1kg Bio-Wachs.

    Update:

    Bin immer noch dran und vorhin mal wieder auf der Waage gewesen: Aaahhh, so langsam rückt tatsächlich mein Etappenziel Nr. 2 in den Blick. Heißt in Zahlen, dass inzwischen 6,2 kg runter sind (in 6 1/2 Wochen). Das macht Hoffnung. Denn wenn ich wenigstens das erreiche (dazu müssten noch ca. 3 kg runter) und halten kann, wäre ich schon halbwegs zufrieden. Aber natürlich wird auch versucht, dann noch mein Zielgewicht zu schaffen. Welches ich nicht zu niedrig angesetzt habe. Es wäre dann aber so in etwa Normalgewicht für meine Größe und mein Alter. Dann hätte ich insgesamt knapp 14 kg abgenommen. Schaumermal. :) Ich mach mit dem Alternate Day Fasting jedenfalls solange weiter, bis ich das Gefühl habe, dass es mir reicht.


    pasted-from-clipboard.png


    Positive Effekte:

    Ich hab ja einen sehr angeschlagenen Rücken (Wirbelgleiten) und ein lädiertes Knie (beginnende Arthrose). Beides hat meine Beweglichkeit in den letzten Jahren zunehmend eingeschränkt und war (und ist noch) mit Schmerzen verbunden. Das bessert sich jetzt durch das Abnehmen. Ich kann mich bereits ein wenig besser bücken und in die Knie gehen - und wieder hochkommen. Überhaupt beginnt die Lust an Bewegung langsam wieder etwas zurückzukommen. :partying_face:

    Und ich habe inzwischen gelernt, zwischen Hungergefühl und Esslust zu unterscheiden. Esslust kann ich an Fastentagen im Zaum halten, Hunger ist schon deutlich unangenehmer, aber auch dabei kann ich meistens eisern bleiben. Es gab in den vergangenen 6 Wochen vielleicht 4-5 Male, da bin ich an Fastentagen dann abends doch schwach geworden und hab gegessen. Das waren aber meist Situationen, in denen ich total psychisch gestresst und körperlich echt ausgepowert war. Das hat meine Willens- und Widerstandskraft dann doch zu sehr geschwächt. Und dann hab ich halt nachgegeben. Aber ich habe gemerkt, dass meine Willensstärke und Selbstdisziplin durchaus profitieren von der Fasterei. Vielleicht lerne ich da ja noch weiter dazu, sodass ich auch bei besonderen Belastungen eiserner bleiben kann. Und wenn nicht - ja mei, es zwingt mich ja schließlich niemand zum Fasten. Es schaut mich auch keiner blöd an oder macht mir Vorwürfe, wenn ich dann doch mal außerplanmäßig was esse. Es schadet mir auch nicht und die Welt geht davon nicht unter. Dann ist das halt mal so. Bin schließlich nur ein Mensch. Noch dazu einer, der nicht gerade gesegnet ist mit Selbstdisziplin. Aber einer, der genau in diesem Bereich gerade Fortschritte macht. :flexed_biceps::smiling_face_with_smiling_eyes:

    Das Milchproblem habe ich folgendermaßen gelöst:


    Kaffee ohne Milch geht für mich gar nicht. Schwarz schmeckt er mir einfach nicht, hab's oft genug probiert und kann mich daran nicht gewöhnen. Und ich liiieeebe Milchprodukte, allen voran Käse und Joghurt. Es würde mir echt enorm schwerfallen, in einer Krise darauf verzichten zu müssen.


    Mittlerweile trinke ich aber eigentlich kaum noch Kuhmilch. Zum einen wegen der Massentierhaltung, mit all deren üblen Begleiterscheinungen für Tier, Mensch und Umwelt und zum anderen wegen meiner erhöhten Cholesterinwerte. Darum reduziere ich nach und nach allgemein den Genuss tierischer Nahrungsmittel. Bei der Milch bin ich weitgehend auf Hafer- oder Nuss"milch" umgestiegen und noch immer dabei, mich durch Sorten durchzuprobieren, die ich noch nicht kenne (z.B. Walnuss-, Erbsen-, oder Leinsamendrinks). Bisher schmecken mir Hafer-, Mandel- und Cashewdrinks am besten.


    Ein anderer Grund für den Umstieg auf pflanzliche Alternativen ist, dass sich selbst H-Milch sooo lange nun auch wieder nicht hält. Mein Verbrauch ist wie bei Cephalotus ebenfalls gering. Ich brauche Milch auch hauptsächlich im Kaffee, mal im Müsli und ab und zu genieße ich auch mal eine Tasse Koawach (koffein- bzw. guaranahaltiger, fair gehandelter Bio Kakao). Milchspeisen koche ich aber ziemlich selten. Daher bräuchte ich für meinen Singlehaushalt fettreduzierte, oder entrahmte Milch am besten in max. 0,5l Packungen und das gibt es kaum irgendwo. Ich habe daher Milchpulver für Notfälle, oder auch für's Camping im Vorrat. Und da ich Milch eigentlich nie pur trinke, schmeckt mir die angerührte Pulvermilch auch. Aber selbst Magermilchpulver hat ein verhältnismäßig eher kurzes MHD.


    Aus den Gründen habe ich keine H-Milch mehr im Vorrat. Für den täglichen Verbrauch hauptsächlich den Bio Haferdrink Calcium von Alnatura. Der schmeckt mir gut, ist nicht ganz so exorbitant teuer wie die meisten Milch-Alternativen, lässt sich aufschäumen, ist nicht mit Zucker gesüßt, und der Kalzium-Zusatz ist ein Pluspunkt.


    Inzwischen habe ich mich an den Hafermilchgeschmack sehr gewöhnt. Daher habe ich mir nun vor kurzem einen guten Mixer gegönnt. Damit kann ich jetzt, solange ich Strom habe, meine Hafer- oder Nussmilch selbst herstellen. Haferflocken hab ich eh im Vorrat, Nüsse und Wasser auch. Und mehr braucht's dafür nicht. Demnächst will ich mal experimentieren mit der Herstellung von Milchprodukten aus solchen Alternativen.


    In der Planung ist noch die Anschaffung einer Getreidemühle-Flockenquetschen-Kombi (:money_with_wings::money_with_wings::money_with_wings::confounded_face: - da muss ich noch ein Weilchen sparen) und dann ganze Haferkörner einlagern.

    Eigentlich bin ich ja sonst von der Meckerer-Fraktion, wenn in Threads zu ausgiebig abgeschweift wird, bzw. ein Thema darin zu sehr ausgelatscht wird. Aber bei meinem Steckenpferd-Thema Trapperrum :smiling_face_with_hearts: kann ich einfach nicht anders, da muss ich meinen Senf auch dazu geben. Man möge es mir büdde nachsehen. :smiling_face_with_halo:


    Mir persönlich rollt's die Fußnägel hoch, wenn ich was von Rumaroma und Aldifusel lese. Selbstgemachter Trapperrum hat für mich beinahe schon was Heiliges :beaming_face_with_smiling_eyes:. Bei mir kommen da nur Zutaten mit sehr guter Qualität rein (gute, teilweise sogar prämierte Rumsorten, beste Vanilleschoten, Ceylon Zimtstangen und guter, kanadischer Ahornsirup). Das kostet, ja, aber das schmeckt man dann auch. Und da ich ihn etwas stärker mache, indem ich auch Overproof Rum mitverwende (ich peile immer so ca. 50% Alkohol im fertigen Getränk an), ist das dann ja auch nachher ein richtig feines Tröpfchen, dass man sich nicht zum Bedüdeln hinter die Binde kippt, sondern in kleineren Mengen "inhaliert" (um einen Fan meiner Version zu zitieren), sprich schlückchenweise mit einer gewissen Andacht genießt. :drooling_face: Um die Kosten etwas zu senken, schaue ich mich das ganze Jahr über nach Sonderangeboten für meine bevorzugten Rumsorten um und schlage halt erst dann zu, wenn's am günstigsten ist.


    Da ich schon bei der Auswahl der Zutaten auf gute Qualität achte, habe ich bisher noch nie erlebt, dass irgendwas damit nicht stimmte und einen unangenehmen Geschmack ergab. Daher setze ich meinen Trapperrum immer in einer 3-Liter-Flasche an. Die Flasche kann man noch gut schwenken. Und ich lasse Zimt und Vanille immer mindestens 2, besser 3 Monate drin und lasse den fertigen Rum dann nach Möglichkeit mindestens nochmal so lange ruhen.


    Ich plane übrigens die Anschaffung zweier 5-Liter-Eichenfässchen, um mal ein bisschen mehr auf Vorrat zu machen und das kostbare Stöffchen :tumbler_glass: dann darin zu lagern und mehrere Jahre richtig schön reifen zu lassen. Bisher kam ich nie dazu, weil man es mir immer recht schnell weggesoffen hat - was aber ein schönes Kompliment ist :). Eine einzige 1-Liter-Pulle habe ich, die steht tatsächlich schon seit über einem Jahr und die wird auch noch einige Jahre bis aufs Blut verteidigt. :ogre::ninja::martial_arts_uniform::flexed_biceps::boxing_glove::bow_and_arrow::axe::crossed_swords::bomb::collision::pistol::skull_and_crossbones:


    Mein letzter Ansatz steht bereits seit letztem Juni oder so rum. Der war zum Mitnehmen an die Lütsche gedacht. Da ich da nicht kommen konnte, steht die Pulle noch immer beinah unangetastet rum. Diesmal hatte ich aber eine etwas weniger starke Version angesetzt. Und ich hab festgestellt, dass das tatsächlich etwas weniger Ahornsirup als sonst gebraucht hätte. Ich werde also noch etwas mehr Rum dazugeben.


    So ein Mist, dass ich noch immer am Fasten bin (siehe Alternate-Day-Fasting). Jetzt hab ich dermaßen Lust auf ein Gläschen Trupperum bekommen .... :drooling_face::face_with_rolling_eyes: *seufz*

    Da mir letzten Sommer schon sonnenklar war, dass Welle 2 und 3 auf jeden Fall noch folgen werden (mit wesentlich höherem Risiko als in der ersten Welle), habe ich bereits letztes Jahr im Herbst, bei der Beantragung des Urlaubs für dieses Jahr, noch nichts geplant außer der Lütsche mit dem WoMo. Und auch hinter der Lütsche habe ich für mich von Anfang an immer ein Fragezeichen gesetzt. Ich warte natürlich ab, wie die Lage bis dahin aussehen wird (trotzdem ich geimpft bin).


    Den restlichen Urlaub habe ich ziemlich übers Jahr verstreut und habe keine Urlaubspläne gemacht. Vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, werde ich einen oder zwei Freunde besuchen fahren mit meinem WoMo. Aber dann habe ich ja meinen Schlafplatz in meinen eigenen vier Wänden dabei und inzwischen auch eine Toilette an Bord. Und zusammenhocken kann man dann ja Open Air (im Garten, auf der Terrasse, sonst wo draußen). Wäre dann ja auch nur eine Besucherin in einem fremden Haushalt.


    Als Single, der nun schon seit über einem Jahr, abgesehen von beruflichen Kontakten, keine Begegnungen von Angesicht zu Angesicht hat, habe ich das dringende Bedürfnis, mal wieder im Privaten liebe Menschen um mich zu haben. Aber selbstverständlich nur nach vorsichtiger Risikoabwägung und unter Einhaltung der erforderlichen Regeln. Und wenn die Lage noch eine ganze Weile weiterhin gebieten sollte, Kontakte auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken, dann reiß ich mich halt eben auch noch weiter zusammen und halte durch. Ist dann zwar äußerst unangenehm, aber davon stirbt man nicht.

    Das "Gäste WC" ist eine gute Idee falls mal wieder Besuch länger bleiben will als einem lieb ist --> Hier auf dem Hof kannst Du...Bad renovieren wir momentan...

    :D


    Ich hab beim Ralle auch Bestellungen aufgegeben. U.a. auch für Kackbeutel für mein schon vorrätiges "Gäste WC".

    Und ich hab ein günstiges Angebot für BW Dosenbrot (die kleinen 170g Dosen, normal große Brotdosen sind für mich als Single zu groß, da wird immer was schlecht) auf Ebay wahrgenommen und gleich mal einen Karton mit 48 Stk. bestellt. Dürfte beides dann erst mal für "ein paar Tage" reichen. :smiling_face_with_sunglasses:

    Wie laut ist das Ding denn im Betrieb? Könnte man die Kiste ggf. noch etwas schallisolieren?

    Und wenn Du die Kiste mal im Einsatz hast, machst uns dann auch mal noch Foddos von dem ganzen Setup so mit Zelt und so?

    Bei mir scheinen die 100kg eine Schranke zu sein. War einen Tag kurz drunter und pendle nun seit mehr als einen Monat zwischen 100 und 104kg.

    Anscheinend schaffe ich es an den Esstagen die Kalorien vom Fastentag aufzuholen. D.h. ich muss wohl oder übel nun auch die Esstage beschränken, wobei ich das ja unbedingt vermeiden wollte, da das bei mir nicht langfristig funktioniert und der Jojo-Effekt wieder zuschlägt.

    Kann Makoto nur zustimmen.


    Zwischendurch gab es bei mir auch eine Phase, in der sich kurz mal nix bewegt hat und ich schon anfing, richtig gefrustet zu sein. Just einen Tag nachdem ich meinen Frust bei einem Freund und bei Kollegen rausgelassen hatte, ging das Gewicht ruckartig runter und seither wieder konsequent nach unten. Ich hab mir in der Stagnationszeit gesagt, dass es schlicht unmöglich ist, dass ich nicht weiter an Gewicht verliere, wenn ich 3 Tage in der Woche keine einzige Kalorie zu mir nehme, also pro Woche 6.000-7.500 kcal unter meinem Gesamtumsatz bleibe. Das entspricht Pi mal Daumen immerhin einem Kilo Körperfett. Aus naturwissenschaftlicher / medizinischer Sicht muss sich daher das Kaloriendefizit früher oder später in deutlichem Gewichtsverlust niederschlagen. War ja dann auch so. Logisch.


    Okay, ich faste erst seit 3 Wochen, Du schon etwa 3x so lang und Du turnst schon seit Mitte Februar immer so um die 102kg-Marke herum. Aber das Prinzip ist dasselbe: Kaloriendefizit => Gewichtsreduktion. Das ist ein Fakt. Menschen sind aber höchst unterschiedlich. Ihre Gene, ihre gesundheitliche Konstitution, ihre Muskelmasse, ihr Hormonhaushalt, ihre Essgewohnheiten, ihre Darmflora, ihre Lebenssituation, ihr Stresslevel, ihre Schlafgewohnheiten, ihr Bewegungspensum, ..... usw. Beim einen dauert das Abnehmen daher länger, beim anderen geht es schneller. Schneller ist nicht zwangsläufig besser. Oft sogar eher im Gegenteil. Drum will ich jetzt auch Speed rausnehmen und es ab jetzt etwas langsamer angehen.


    Besteht denn die Möglichkeit, dass Du an Esstagen evtl. über Deinem Gesamtumsatz liegst? Hast Du schon mal Deinen Grundumsatz und Deinen durchschnittlichen täglichen Gesamtumsatz ausgerechnet? An Letzterem solltest Du Dich in Deiner Nahrungsaufnahme orientieren. Also nicht an Esstagen einfach nach Lust und Laune planlos Futtern. Das würde nach Beendigung des Fastens unweigerlich zum befürchteten Jojo-Effekt führen. Denn dann wirst Du weiter so essen, wie Du es die ganzen Monate an Esstagen gewöhnt warst. Und dann natürlich viel zu viel Kalorien aufnehmen => Gewichtszunahme.


    Ich habe mir zwar für die Esstage auch keinerlei Regeln aufgestellt, führe aber weiterhin mein Ernährungstagebuch, um die Kalorien etwas im Blick zu behalten und mich an meinem tatsächlichen Verbrauch grob zu orientieren.

    Außerdem habe ich immer im Hinterkopf: Kohlenhydrate und ungesunde, tierische Fette eher reduzieren, dafür mehr wertvolle Fette verwenden und mehr Ballaststoffe, Gemüse und Proteine in meinen Speiseplan einbauen. Aber eben ohne Zwänge und Verbote, sondern als grobe Orienterungsrichtschnur in meiner Ernährung, die ich nach und nach immer mehr umsetze. Wenn ich inzwischen Artikel über gesunde Ernährung lese, stelle ich immer öfter fest, dass ich davon schon einiges wie selbstverständlich umgesetzt habe, ohne Selbstvergewaltigung. Es gibt noch immer ein paar Baustellen (weniger verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte und mehr selber Kochen, mehr Gemüse, öfter Süß- oder Snackgelüsten widerstehen), aber das wird schon noch, da bin ich sicher.

    Ich will nicht den x-ten persönlichen Fasten- bzw. Abnehmberichtsthread im Forum aufmachen. Darum ein Zwischenbericht von meiner Abnehmaktion hier.


    Vorab zu meiner Situation:

    Ich bin nicht mehr die Allerjüngste, arbeite in der Pflege immer im Spätdienst und kann relativ oft im Dienst keine Pause machen. Dann kann ich während der ganzen Arbeitszeit nicht vernünftig essen. Früh morgens hab ich oft eigentlich noch gar keinen wirklichen Hunger. Also habe ich bisher meist kurz vor dem Dienst was gegessen und dann spätabends gleich nach dem Dienst, wenn ich ausgepowert :downcast_face_with_sweat: und entsprechend hungrig heim kam, wieder. So spät abends die Hauptmahlzeit zu sich zu nehmen ist weder sinnvoll, wenn man abnehmen will, noch ist es schlafförderlich. Ach ja, und ich leide unter einer Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunerkrankung, bei der sich die Schilddrüse langsam nach und nach selbst zerstört). Bei Hashimoto fällt der Gewichtsverlust extrem schwer. Viele Patienten berichten, dass sie entweder gar nicht, oder wenn, dann nur sehr, sehr mühsam und langsam abnehmen können, da Schilddrüsenhormone natürlich die Stoffwechselvorgänge im Körper maßgeblich beeinflussen.


    Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder eine reine Kalorienreduktion versucht und phasenweise Kalorien gezählt anhand eines Ernährungstagebuchs (-> fddb.info, kann ich sehr empfehlen). Allein schon das tägliche, penible Notieren jeder Kleinigkeit, die ich zu mir genommen habe, hat meine Aufmerksamkeit mehr darauf gelenkt, was ich so alles zu mir nehme und auch auf die Wertigkeit der verschiedenen Lebensmittel. Man bekommt automatisch, quasi nebenbei, mit der Zeit mehr Bewusstsein dafür, ob irgendwas nur leere Kalorien sind, oder einigermaßen wertvoll für den Körper. Aber ich empfand es auf die Dauer schon als mühsam, immer einigermaßen unter der angestrebten Kalorienzahl bleiben zu "müssen".


    Ich hatte schon vor Corona ganz langsam, über Jahre hinweg (Wechseljahre) zugenommen. Dann von Mitte 2019 bis Anfang 2020 gaaanz laaangsam durch die erwähnte Kalorienreduktion und das Ernährungstagebuch ein paar Kilo abgenommen. Tja, und dann kam Corona und brachte knapp 5 kg als kleines Gastgeschenk mit ..... :face_with_rolling_eyes:


    Anfang dieses Monats hab ich dann, inspiriert durch ein paar Diät machende Kollegen und durch Bens Bericht hier, ebenfalls mit dem Abnehmen begonnen und mich für das Alternate-Day-Fasting entschieden, weil die 16:8 Methode irgendwie nicht wirklich in meinen Lebensrhythmus passt. Ich hab in jungen Jahren mal 3 Wochen total gefastet (also nur Wasser getrunken und nichts gegessen). Das war eine tolle Erfahrung, und das hätte ich eigentlich gern mal wieder gemacht. Aber da ich in der Pflege arbeite und auch nicht mehr die Jüngste bin, dachte ich, das geht nie und nimmer, während ich arbeiten muss. Und so kam der Entschluss, das mit dem 1:1 mal zu versuchen, bzw. wegen der ungeraden Wochentagszahl habe ich mir jeden Montag, Mittwoch und Freitag rausgesucht, damit es immer dieselben Wochentage sind. Für die Esstage habe ich mir keinerlei Regeln auferlegt. Aber ich halte schön alles fest in meinem Ernährungstagebuch, um mitzukriegen, ob und wie sich mein Essverhalten durch die regelmäßigen Fastentage ändert.


    Der Anfang war schon etwas schwer. Vor allem immer so ab ca. 18 Uhr rum, also die letzten Stunden im Dienst und dann daheim, bis ich dann endlich irgendwann eingeschlafen bin, da war es anfangs schon hart, den knurrenden Magen auszuhalten und eisern zu bleiben. Aber es ist tatsächlich so: man gewöhnt sich wirklich mit der Zeit dran und es wird immer leichter. Glaubt mir, wenn ein Genussmensch, der so gern futtert wie ich, das sagt, dann ist das so. Selbstdisziplin ist wahrlich keine meiner Stärken :see_no_evil_monkey:- wirklich nicht! Aber genau das ist einer der sehr positiven Nebeneffekte dieser Art zu fasten: es stärkt die Disziplin / Selbstbeherrschung. Und das sehe ich auch als etwas ungemein Wichtiges an für SHTF-Fälle und allgemein im Leben.


    Wisst Ihr, was mich jedes Mal wieder positiv überrascht? Wenn ich morgens nach einem Fastentag, nachdem ich am Abend vorher mit knurrendem Magen eingeschlafen bin, aufwache, ist der Hunger nicht etwa noch größer, sondern kaum zu spüren. Man könnte doch meinen, nach weiteren 5-7 Stunden ohne Nahrung müsste man doch mit noch mehr Kohldampf aufwachen. Aber nein, dem ist nicht so. Ich habe es morgens überhaupt nicht eilig, was zu frühstücken. Manchmal mache ich mir mehr deswegen ein Frühstück, weil wieder Esstag ist und ich es darf :partying_face:, als weil ich tatsächlich Hunger hätte.


    Gestern habe ich, nach knapp 3 Wochen Fasten, zum ersten Mal wieder das Gewicht erreicht, dass ich vor Corona hatte. Sprich, ich habe 5 kg abgenommen und somit Etappenziel Nr. 1 erreicht. Nun wird Etappenziel Nr.2 angestrebt, also nochmal 5 kg runter. Endziel wären dann noch einmal 5 kg weniger. Also insgesamt -15 kg. Ich denke, das wäre für mich dann ein gutes Wohlfühlgewicht im eher oberen BMI-Normalbereich.


    Nachdem die ersten 5 kg so flott runter waren, hat meine Motivation und mein Durchhaltewillen einen ziemlichen Boost bekommen. Das ist schön und es tut gut, wenn man den Pfunden beim Purzeln so zuschauen kann. Aber ich will etwas Speed rausnehmen. Also entweder munter drauflos futtern an den Esstagen (yay, klingt das nicht verführerisch? :beaming_face_with_smiling_eyes:), oder statt 3 Tage die Woche nur noch 2 Tage fasten (Montag und Freitag) und ganz vernünftig essen. Ich denke, ich entscheide mich für Letzteres.


    Und sobald ich mein Ziel erreicht habe, so zumindest derzeit der Plan, werde ich 1x in der Woche (ganz traditionell freitags) einen Fastentag auf Dauer beibehalten.