Beiträge von zOSh

    Ich zitiere mich mal selbst, siehe die letzten drei Sätze ;)


    Ich glaube, ich habe das Duschritual von Werner Tiki Küstenmacher, bin mir aber nicht mehr so sicher...

    So, ich bin immer noch dabei... Aber ab und zu ist es Zeit für etwas Störendes!


    Bisher fahre ich mit einem Training aus Kraft, Ausdauer und (Melee)kampf (in abnehmender Reihenfolge)...


    Da Töchterchen zu ihrem Geburtstag Inliner bekommen hat und hier echten Biss bewiesen hat, habe ich mir kurzerhand auch welche besorgt und heute Abend gleich probiert. Ist eine ganz andere Art von Ausdauer (und auch Kraft) Training und einfach eine körperliche und geistige Herausforderung (bis man Routinen verinnerlicht hat).


    Natürlich habe ich zu erst trocken das Fallen geübt, das hat sich dann auch gleich in der Praxis als der richtige Ansatz erwiesen :P 38 Jahre alte Knochen können subjektiv noch so fit sein, übel hinklatschen auf den Rollen des Todes bringt ja auch keinem was...


    Immer mal wieder als blutiger Anfänger die Straße lang, belustigt ja auch die Nachbarskinder. Und deren faule Eltern ;)


    Aber: meine größte Befürchtung, dass das tiefe In-die-Knie-gehen als Anfängerhaltung irgendwie störend wird, hat sich nicht bewiesen. Hier hat wohl das naive Beintraining (es gehört zum Krafttraining dazu, auch wenn keiner Bock drauf hat) dazu beigetragen... Das führt wiederum dazu, dass ich keine Ausrede habe, hier nicht weiter zu üben:P

    Hi, puhhh, das kann ich (wahrscheinlich "noch") nicht einschätzen; in den dunkelsten Tagen des Jahres kam wenig direkte Sonne durch.


    Hier sieht man den Schattenverlauf an den Kurven ganz gut (25.12.2020, also nah am absoluten Sonnentief):

    Vorstellung PV-Anlage mit Nord- & Südausrichtung, Speicher & Backup-Box (Netztrennung)



    Die Anlage läuft wieder, der Wechselrichter wurde getauscht; sollte es laufen, müsste ich morgen eine saubere "Glocke" einstellen können... Mal sehen.

    Das ist vollkommen korrekt!


    Das ändert aber nichts daran, dass die von dir weiter oben aufgemachte Rechnung im Falle einer einspeisefähigen Anlage einkommensteuerrechtlich unterschiedslos ist, ob ich einspeise oder selbst verbrauche :) Um mehr ging es mir hier nicht :)

    Und das ist die am meisten verfolgte, leider falsche, Denkweise.


    Meine Entnahme in Form von Eigenverbrauch erhöht eben keinen Überschuss und damit auch keine Einkommensteuer, die ist netto gleich Null.


    Ob ich die 8,3 Eurocent Umsatz vom Netzbetreiber bekomme oder in Form der Entnahme buche, ändert doch am Saldo genau nichts...


    Du hast es sogar selbst vorgerechnet:

    Einspeisevergütung 1000 €

    Eigenverbrauch 500 €

    Erlös 1500 €

    Durch den Eigenverbrauch erhöht sich also der zu versteuernde Gewinn um 500 €, bei einem Steuersatz von 30 % sind das 150 €.


    Jetzt ändere ich Deine Rechnung (extremes Beispiel 1):

    Einspeisevergütung 0€

    Eigenverbrauch 1.500€

    Überschuss 1.500€


    Extremes Beispiel 2:

    Einspeisevergütung 1.500€

    Eigenverbrauch 0€

    Überschuss 1.500€


    Sorry für das OT, aber der Mythos muss aufgelöst werden....



    BTT:

    Ich schaue mir, auf Hinweis von Euch, die gut gemachten Videos von Outdoor Chiemgau an. Der Stefan kommt so sympathisch rüber, dass meine Frau jetzt mitschaut ^^

    Bei Kleinanlagen ist es auf das Jahr gesehen "Klickerkram", was mich ja auch nervt. Über die Laufzeit von 20+X wo ich die 20 Jahre eine fixe kleine Vergütung bekomme ist die Einspeisevergütung die Kohle für die Ersatzwechselrichter, "Wartung" und Kleinkram wie Softwarelizenz. Getreu dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" schlage ich mich die paar Minuten im Jahr mit der Umsatzsteuer rum und packe die Vergütung zur Seite.

    In Deutschland ist es so, das der eigen erzeugte und verbrauchte Strom versteuert werden muss, wenn die PV Anlage zuvor in Vorsteuerabzug (z.B. als Firma) ....

    Deutschland:


    Man muss zwischen Umsatz- und Einkommensteuer trennen, das eine hat mit dem anderen nämlich gar nichts zu tun (Einnahmenerzielungsabsicht versus Gewinnerzielungsabsicht).


    Auf den selbst produzierten und selbst verbrauchten Strom zahlt man die Umsatzsteuer, die man in seinem bestehenden Stromtarif zahlen würde (also die 19% auf die netto 23 bis 30 Eurocent), wenn man die kWh dort bezogen hätte.


    Mit der Einkommensteuer hat das nix zu tun. Die fällt - stark vereinfacht - nur auf den zu versteuernden Überschuss aus der Gesamtrechnung (EÜR) an, das dürfte bei den allermeisten Kleinanlagen eine Kleinstgröße sein. Das, was ich selbst verbrauche, liefert keinen Umsatz mehr (Einspeisevergütung), damit geht bei steigendem Eigenverbrauch auch die steuerliche Gewinnerzielungsmöglichkeit zurück.


    "Gewinn" ist hier der steuerrechtliche Begriff, nicht das für dein Portemonnaie.


    Beispiel:

    Ich zahle auf meinen "Eigenverbrauch" schön die USt des Vergleichstarifes. Meine Anlage wird wegen Speicher, Backupbox und Nordpanels jedoch nie einen einkommensteuerrechtlichen Überschuss erzielen (ich habe ja auch keine Gewinnerzielungsabsicht) und ist daher einkommensteuerrechtlich Liebhaberei und wird nicht beachtet. Trotzdem muss ich wegen der Einnahmenerzielung jetzt die Umsatzsteuervoranmeldungen sowie die Umsatzsteuererklärung machen, zumindest für 5 Fiskaljahre, also bei mir 6 volle Kalenderjahre.

    Einkommensteuerrechtlich ist die Anlage ein Verlustgeschäft. Unterm Strich, wenn jeder Wechselrichter über 20 bis 25 Jahre nur einmal getauscht werden muss und nix anderes kostspielig kaputt geht, fährt die Anlage auch ohne Strompreissteigerungen einen "Gewinn" in Form von Ersparnis ein, der aber steuerrechtlich nicht relevant ist.

    1. Konkret die Auslöser dafür dokumentieren:

    - Angst vor Verdienstausfall

    - Angst vor Verlust der Existenz

    - Verlust von Reputation, das Gefühl als Loser dazustehen

    - etc.


    2. Sachlich diese einzelnen Punkte auseinandernehmen:

    a) Der Trigger: "dann stehe ich als Loser da"

    führt zu

    b) Analyse & Relativierung bzw. Konkretisierung: "bei wem konkret hast du diese Befürchtung wie ein Loser dazustehen?" Bsp: "Bei meinen Eltern" Antwort: "sprich mit Ihnen darüber, ich denke, du wirst sehen, dass Sie das niemals von Dir glauben würden" Sollte sich herausstellen dass die Befürchtung richtig war, hat man zwar ein weiteres Problem (nämlich den Familienzwist) aber kann weiter daran arbeiten. Sollte sich die Befürchtung als falsch herausstellen, ist schon mal negativer Druck abgebaut



    Evtl. muss sie auch einfach mal "Dampf" ablassen, sprich sich körperlich total verausgaben. Da helfen Boxhandschuhe und eine Pratze um den ganzen Frust mal rauszulassen, inkl. Kampfschreie - das hilft gerade bei introvertierten Menschen mal ganz gut.