Beiträge von zOSh

    Hallo zusammen,


    das klappt auch mit 500ml Dosen (hier: Dosenbrot) relativ gut, wenn der Docht dick genug ist. Das "Reiss-Problem" hatte ich auch hier leider. Der schwarze Rand ist Honigrest, ich war zu faul den Wachs zu reinigen :peinlich:
    [ATTACH=CONFIG]18457[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]18458[/ATTACH]


    Ist quasi ein "Monster-Teelicht" (zum Vergleich nebenan ein 1-EURO-Stück)

    https://www.destillatio.eu/blo…ml-sterreich-kaufen/b-76/


    Für diejenigen, die nicht direkt in Österreich wohnen. Können das mit dem nächsten Urlaub verbinden.


    Für den Inhalt des Links übernehme ich keine Gewähr.


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    Eine Destille ist allerdings neben der Alkoholdestillation ein schönes Werkzeug, auch Hydrolate selber zu machen.



    Gruß


    zOSh[ATTACH=CONFIG]18415[/ATTACH]

    Hallo zusammen, meine Grenzerfahrungen, unterschiedlichster Natur:


    1.
    Drei Jugendliche hatten am Silversterabend eine ältere Dame belästigt und in eine Hausecke gedrängt. Wir hatten die Szene damals vom Balkon mitgekriegt. Ich habe mein Koni-Pfefferspray eingesteckt (nur für den Fall der Fälle, damals wie heute eine Subroutine, die ich mir in FFM angewöhnt habe), meine Frau gebeten die Polizei zu rufen und bin runtergerannt. Frohen Mutes und gutgelaunt in die Runde reingeplatzt und habe den Jungs versucht zu erklären, dass das, was sie gerade machen, sehr merkwürdig aussieht und drei Gentlemen bestimmt keine ältere Dame belästigen würden. Als verstärkendes Argument habe ich erwähnt, dass ich mitbekommen habe, dass jemand gerade die Polizei gerufen hat. Die Jungs waren so verdutzt, dass sie sich bei mir für die "Warnung" bedankt haben und weggerannt sind.
    Die Dame selber stand leicht unter Schock und war verwundert, dass ihr geholfen wurde.
    Als ich den Vorgang später habe Revue passieren lassen, musste ich das auch erst mal sacken lassen. Die Situation hätte auch anders verlaufen können...


    2.
    Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, ist ein Nachbar im Sommer auf die glorreiche Idee gekommen, das Unkraut abzuflammen. Dabei hat sich eine Reihe von kleineren Nadelbäumen entzündet und prächtigst gebrannt.
    Ich hatte von meiner Mutter mitgekriegt, dass es nebenan brennt. Ich habe mir den Feuerlöscher geschnappt und bin rausgerannt, um zu schauen, wo und was passiert. Die Feuerwehrsirenen hat man schon gehört. Mehrere Nachbarn standen bereits mit Feuerlöschern draußen, haben jedoch fassungslos den Bäumen beim Brennen zugeschaut.
    Der Verursacher stand mit einem Gartenschlauch in der Hand vor den Feuersäulenund versuchte zu löschen, jedoch ohne Erfolg. Ich habe es mit unserem Löscher und den Feuerlöschern der Nachbarn geschafft, das Feuer zu löschen - von den Nachbarn hatte sich immer noch keiner von der Stelle bewegt.
    Die Feuerwehr kam "viel zu spät", aber unverschuldet, da die Nachbarn aus den anderen Straßen ebenfalls Alarm geschlagen haben und die Wehr somit unterschiedliche Einsatzorte genannt bekommen hatte. Sie haben dann noch die Brandstelle "geflutet", um sicher zu gehen, dass alles aus ist.
    Am Abend kamen alle Nachbarn zu einem kleinen Fest zusammen; die Erleichterung, dass nur Hitzeschäden an den Außenfließen und den Fensterscheiben entstanden sind, war zu spüren. Und ich habe 200€ als Dankeschön erhalten :)


    Mein Resümee:
    1.
    Gefahrensituationen durch Personenbedrohung schätze ich heute anders ein als damals - Auftreten von Gruppen, höhere Gewaltbereitschaft, Waffeneinsatz (Messer!!!); meistens hilft die direkte Ansprache der (potentiellen) Täter (besonders: der Anführer), heute kämen mir jedoch noch weitere gelernte Routinen zuhilfe, als es damals der Fall war.


    2.
    Feuerlöscher sollte man als Hausbesitzer mehr haben als einen, idealerweise einen in jedem Stockwerk. Auch sollte man ihn bedienen können, also nicht erst nachlesen müssen, wie er funktioniert - vielleicht einen kleinen Löschkurs für Laien bei der FF belegen.
    Darüber hinaus sollte man wissen, wie man einen Notruf vernünftig absetzt.




    Viele Grüße


    zOSh

    Hallo zusammen,


    Ich habe mit meinem und für meinen Nachbarn einen Brunnen am Wochenende gebohrt.


    Nicht nur ich habe jetzt ausreichend Wasser, und wenn es gottseidank im Moment nur für den Garten ist. Damit sind wir schon 2 in der Straße... Habe also etwas für seine und meine Preparedness getan, darüber hinaus einiges an Erkenntnisgewinn.


    Dafür habe ich mir die Leiste gezerrt :( Aber jeder bringt seine Opfer ;)


    Viele Grüße
    zOSh

    Guten Morgen zusammen!
    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit etwas tiefer mit dem Thema "Backen" und möchte etwas anmerken:


    Es wurde das Thema Vielfalt beim Mehl angesprochen; ich denke, der TE spricht hier die absolute letzte Reserve an, d. h. der "klassische" Vorrat ist schon weg - aus welchen Gründen auch immer.
    Hier ist m. E. Roggenmehl einzusetzen nicht angebracht - ohne einen Sauerteigansatz ist das Roggenbrot zu kompakt und kann nur mit viel Flüssigkeit gegessen werden. Darüber hinaus ist m. E. das Risiko zu groß, dass der Sauerteigansatz in die Hose geht, als dass ich es mit meinem absolut letzten Notvorrat auch nur versuchen würde.
    Für die Vielfalt kann auch Vollkornweizenmehl verwendet werden (lässt sich genauso einfach verwenden wie das klassische Weißmehl). Um einen "brotigeren" Geschmack hinzubekommen und das Weizenbrot länger haltbar zu machen, ist die Zugabe von einem Schuss Essig in den Teig nicht verkehrt.
    Darüber hinaus ist der Essig gleichzeitig Desinfektionsmittel und als Notlösung auch Wundsterilisator.


    Um mögliche "tote Ecken" in der Kiste/Tonne zu füllen, kann man Gewürze lose in kleine Plastiktütchen füllen und damit die letzte Luft ausstopfen - gleichzeitig erhöht das die geschmackliche Vielfalt beim Essen, oder man hat Tauschmittel.


    Wie gesagt, meine Aussage bezieht sich auf die letzten Kalorien, die sich im Vorrat befinden, für die ich keinen Ansatz ziehen würde. Ich für meinen Teil habe im normalen Vorrat einen ständig geführten Sauerteigansatz ;)



    Viele Grüße


    zOSh