Beiträge von kappa3

    Wenn wo auf ENGLISCH "Kerosene" drauf steht ist damit auf Deutsch Petrol gemeint. Würde "Petrol" drauf stehen wäre es Benzin. Wohlgemerkt - ist nur die Übesetzung vom britischen Englisch in's Deutsche.

    Kerosene kommt eher im amerikanischen Sprachgebrauch vor, im britischen wird der Begriff Paraffin verwendet. So wie es tatsächlich auf dem Schildchen steht. -> Noch mehr Indizien für die Insel ;)

    In beiden Fällen ist damit gemeint, was im Deutschen Petroleum (Flüssigkeit) genannt wird.

    Vom Franzis-Verlag gibt es noch das Buch "Heizung - Sanitär - Elektroinstallation im Haus" , in dem Bo Hanus die Elektroarbeiten in Wohnungen anschaulich und verständlich beschreibt. Ist aber schon etwas angejahrt. RCD-Pflicht für alle Stromkreise (Zitat: "Der Einsatz eines Fi-Schalters ist eine reine Ermessensfrage") oder Wago-Klemmen findet man dort noch nicht.

    Mit diesem Zitat hat sich das Buch vom Ratgeber-Markt ausgeschlossen. Wörtlich genommen wäre dies wie die Erkenntnis "Alkohl schadet dem Ungeborenen nicht" im einem Schwangerschaftsratgeber. Wissenschaftlich überholt und gefährlich.


    Richtig ist:

    In Feuchträumen ist ein RCD zwingend vorgeschrieben.

    Die Zeiten wo ein zusätzlicher RCD "Ermessenssache" ist, sind auch vorbei.

    Die Richtlinien für Gebäudeinstallationen sahen bis vor wenigen Jahren noch mindestens einen RCD für alle Stromkreise einer Wohnung vor (Sparschaltung).

    Selektivität mit je einem RCD pro Kreis war da Good Practice und ist mittlerweile ebenfalls in die Richtlinien aufgenommen.


    Kauft also keine alten Bücher, die deutliche Jahre auf dem Buckel haben. Vorschriften und auch Erkenntnisse in Sachen Installationstechniken und Gefahren durch elektrischen Strom unterliegen der stetigen Aktualisierung.

    In der Fernsehwerbung käme jetzt ein Friese und würde fragen "Und was ist mit Tee?"
    Ok, ok, ...


    Arwed51 hat uns an anderer Stelle über die Geschichte der Hudson Bay Company, Namensgeberin des beliebten Angesetzten von Seite Eins, erzählt.

    Als Handelsgesellschaft war die HBC im 19. und frühen 20. Jahrhundert für ihre Handelsposten in Kanada und Alaska bekannt. Wie heute die Filiale einer Supermarktkette, gaben die Handelsposten manchen Orten überhaupt eine Daseinberechtigung auf der Karte des sogenannten A. der Welts. Waren sie doch wichtig für die Versorgung von Walfängern, Goldsuchern und generell der Bevölkerung fern ab der großen nord-nordamerkanischen Metropolen.


    Das neuländische Pendant zur HBC war die Handelsgesellschaft der Brüder Weller. Auch sie betrieben verstreute Handelsposten, besonders in Küstendorfern. Die Mitarbeiter (im Englischen Wellers' men, umgspr zu wellermen zusammengezogen) waren geschätzt, weil der Kontakt zu ihnen oft der erste nach Wochen oder Monaten abseits der Zivilisation war. U.a. Walfangschiffe nahmen ("bunkerten") an den Stationen Vorräte.

    So gelangte der "Wellerman" in Seemannlieder, wie dem bekannten Shanty, welcher 2021 im Radio und auf Youtube hoch, runter & quer gespielt wird.


    Hier nun das Rezept zum "The Wellermens' Sugar & Tea & Rum"


    Zunächst setzt man ein Schwarzteekonzentrat an.
    Im Grunde macht man es wie bei der türkischen Tee-Zubereitung und erhält einen lang gezogenen, sehr kräftigen Teesud.


    3 Teilen davon fügt man 2 Teilen Zucker hinzu und kocht dies nochmal auf, bis der Zucker vollständig gelöst ist.


    Dann muss man sich entschieden, ob man ein "Likörchen" für lange Winterabende möchte oder die Seebären-Mischung für lange Überfahrten.


    Letztere bekommt ihr Haltbarkeit durch 80% STROH-Rum (o.ä.), maximal im Verhältnis 1:1. Ggf. geht man für mehr Haltbarkeit mit der Mischung sogar auf einen höheren Rumanteil.
    Das so entstandene Teesirup-Rum Konzentrat wird natürlich nicht pur getrunken, sondern portionsweise mit heißem Süßwasser zu einem wärmenden Getränk aufgegossen. Das Verdünnen der Rumration hat in der Seefahrt ihre Tradition.


    Oder man verwendet 40%igen Rum um einen trinkfertigen Likör zu erhalten. Auch hier ggf. mit etwas abgekochten Wasser auf die gewünschte Trinkstärke herabsetzen und auf Flasche ziehen.

    Meine ganz persönliche Meinung:

    Ich verwende immer 1 Liter Einzelflaschen, z.B. von Glühwein oder Federweißer/roter.

    Da passt 1 Ansatz nach obigen Rezepten genau rein und man behält während der Lagerung die volle Kontrolle.

    Stimmt irgendwas mit den Zutaten wie Vanilleschote oder Zimstange nicht, schmeckt nur 1 Liter anders/merkwürdig/schlecht, nicht gleich mehrere Liter.


    Ggf. kann man mehre Flaschen blenden (wie beim Whisky Blend) oder nach dem Solera-Verfahren arbeiten. Aber das ist schon Mehraufwand.


    Ferner halte ich das Aroma für intensiver, wenn die Zutaten in kleinen Behältnis reifen. Verteilen sich halt gleichmäßiger. Und Flaschen kann man besser Schütteln oder Wenden als Gärballone.


    Wie gesagt, meine persönliche Meinung.

    Ich empfehle aber auch immer mindestens 6 Monate.

    In großen orientalischen Supermärkten : Gebinde von 500g über 1 kg bis zu 5 KG.

    Linsen und Bohnen aller Couleur, Reis, Weizengrütze (Bulgur), etc.


    Vorteil: Man kann die selben Produkte erstmal als kleines Gebinde ausprobieren. Und es handelt sich im Mitnahmeware.


    Nachteil : Nicht die von dir gewünschte hiesige Herstellung und keine Bio Zertifikate.

    Ohne einen Prepper mit Gasmake auf dem Cover fühle ich mich nicht angesprochen 😉


    Eine andere Erfahrung mit der derlei Hochglanzmagazinen ist, die Dreistigkeit für soviel als redaktionelle Beiträge getarnte Werbung soviel Geld zu verlangen.


    Wenn jemand diese Magazine unter dem Titel "Gearpor*" herausbringen würde, dann hätte das einen selbstironischen Touch ^^

    Es müsste dann aber auch mit einer Entwarnung geendet haben.

    Also

    Entwarnung - Alarm - Entwarnung

    bei jedem Probealarm. Ohne die die vorangehende Entwarnung wäre es "keine Übung"


    Hat in Ruhrtropolys Mitte geklappt.