ACHTUNG! Diese Themen und Beiträge behandeln Gesundheitsthemen. Sie dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keine Arztdiagnose! Die Themen und Beiträge werden nach bestem Wissen und Gewissen (vorwiegend von Laien) erstellt. Der Betreiber des Forums kann Fehler, veraltete oder unvollständige Informationen oder womöglich gesundheitsgefährdende Inhalte nicht ausschließen und übernimmt keine Haftung für Folgeschäden, Verletzungen, usw. jeder Art die durch Anwendung der abgebildeten Informationen bei Ihnen oder Dritten womöglich auftreten. Die Nutzung dieser Informationen erfolgt auf eigene Gefahr!
  • Cephalotus


    Deswegen schrieb ich ja, dass es m. E. nicht um die reine Masse an Protein geht, sondern um die Wertigkeit. Ob die erhöhte Masse an Proteinen in solchen Shakes vom Körper wirklich aufgenommen und metabolisiert werden kann, wissen ja nur die Füchse und die Produzenten. So Lebensmittel-Kombis wie die u. a. Tabelle findet man überall, zumindest habe ich hier eine Grundlage, die ich (wer das will) bis auf Forschung nachvollziehen kann. Ich gehe davon aus, dass die pauschalen Aussagen 1,5g-3-g pro Tag pro Körpergewicht in kg hier breit streuen, weil man ja nicht weiß, welche Wertigkeit der Konsument als Nahrung aufnimmt....


    Mit der richtigen Kombination mit Kohlenhydraten kann ich ja insgesamt die Wertigkeit laienhaft gesprochen hebeln und "muss" im Umkehrschluss nicht viel mehr Masse an Protein zu mir nehmen - der fiktive Wert 100 entspricht dem reinen Eiweiß eines Hühnereis als Index, alles über 100 wird vom Körper besser verstoffwechselt:


    Es ist, wie es ist. Die Industrien dahinter, die uns:

    - eintrichtern, dass wir zu hässlich sind

    - eintrichtern, dass wir zu fett sind

    - eintrichtern, dass man das mit Mittelchen schnell in den Griff bekommt


    haben nur ein Ziel, möglichst viel von unserem Geld bekommen.


    Ich halte es wie Makoto, ausgewogen und wenn möglich die gesündere Alternative, im Moment mit Blick auf weniger Kalorien pro Tag.


    Mein persönlicher größter Hebel bei mir: ich habe mich schon fast immer sehr ausgewogen ernährt, regelmäßig bis viel Sport gemacht, habe aber doch recht schnell den großen Durst und nehme mit Alkohol viele tote Kalorien auf und breche meinen Fett-Stoffwechsel damit ab. Das habe ich jetzt kurzfristig fast gänzlich weggelassen und sehe erschreckenderweise schneller Resultate, als mir lieb ist. Es ist schon bitter zu sehen, was man mit korrigiertem Fehlverhalten so über die Jahre hätte verändern können, aber besser spät, als nie ;)


    Ich glaube, jeder kennt seine persönlichen "Teufelchen", und die wegzubekommen ist m. E. aber immer die größere Hürde, anstatt vom Weißbrot zum Vollkornbrot zu greifen ^^



    So long, bleibt gesund!

  • - eintrichtern, dass wir zu fett sind

    DAS ist leider in den meisten Fällen ein Fakt. Dadurch, dass Übergewicht mittlerweile in der breiten Masse angekommen ist und selbst Adipositas immer mehr ein Thema wird.

    Es hat schon seine Gründe, warum die Rettungsdienste immer mehr auf Schwerlasttragen oder gleich Schwerlastrettungswagen umsteigen. Früher waren um die 120 kg Standard als Belastungsgrenze, mittlerweile eher 150 kg, teilweise sogar schon 250 kg! Und das liegt nicht nur an dem Equipment, was noch zusätzlich an die Trage gehängt wird, während man den Patienten vom RTW in den Traumaraum schiebt. :(


    Dadurch, dass Übergewicht das neue "Normalgewicht" ist, wird es nicht mehr als Übergewicht im eigentlichen Sinne wahrgenommen. Da wird dann der fette Typ mit der wirklichen dicken Bierbauchplauze erst als fett wahrgenommen. Dass man selbst aber schon einen kleinen "Wohlstandsbauch" vor sich herschiebt, steht dann auf einem anderen Blatt. Dumm nur, dass gerade bei Männern das Fett im Bauchraum sich gesundheitlich eher negativ auswirkt.

  • Deswegen schrieb ich ja, dass es m. E. nicht um die reine Masse an Protein geht, sondern um die Wertigkeit. Ob die erhöhte Masse an Proteinen in solchen Shakes vom Körper wirklich aufgenommen und metabolisiert werden kann, wissen ja nur die Füchse und die Produzenten.

    Was wäre denn, wenn das Eiweiß vom Körper nicht aufgenommen würde?


    Das würde sich dann ja wohl bei Nieren Urin bemerkbar machen.


    Dass man 3g/kg*Tag nicht 1.1 in Muskelmasse wandelt dürfte den meisten klar sein. Der Überschuss wird halt vom Lörper "verbrannt". Das ist ja auch eine Vewertug.

  • Was wäre denn, wenn das Eiweiß vom Körper nicht aufgenommen würde?


    Das würde sich dann ja wohl bei Nieren Urin bemerkbar machen.

    Für den Körper gibt es im Grunde genommen vier Optionen:

    1. Verstoffwechseln und die Metaboliten im Körper integrieren
    2. Verstoffwechseln und die Metaboliten ausscheiden (über Darm oder Nieren)
    3. Nicht verstoffwechseln und den Stoff direkt irgendwo einlagern (Knochen, Leber, Fettgewebe oder was auch immer)
    4. Nicht verstoffwechseln und den Stoff direkt wieder ausscheiden (über Darm oder Nieren)

    Beispiel für Punkt 1: Fructose wird in der Leber metabolisiert und letztlich als Fett im Körper, vor allem der Leber, abgespeichert.

    Beispiel für Punkt 2: Ethanol wird in der Leber metabolisiert und die Reste, sofern nicht bereits in irgendeiner Form im Körper umgewandelt zum Beispiel über den Urin ausgeschieden.

    Beispiel für Punkt 3: Zum Beispiel Schwermetalle, die sich im Fettgewebe anreichern können.

    Beispiel für Punkt 4 passiert zum Beispiel mit Ascorbinsäure aka Vitamin C: Nicht vom Körper aufgenommene Ascorbinsäure wird direkt wieder ausgeschieden.

  • Cephalotus

    Da kenne ich mich nicht fundiert wirklich aus... Selbst hatte ich die Erfahrung gemacht, als ich mal eine Zeit lang Proteine im erhöhten Maße (Low Carb Diät) zu mir nahm, meine Nierenwerte rapide schlechter geworden sind und es mir nicht gut ging; der Arzt hatte es auf die Proteinmenge zurück geführt. Nach der Rückkehr zur "ausgewogenen" Ernährung hat sich das wieder eingependelt. Seitdem bin ich kein Freund mehr von zu strikter Einschränkung entgegen dem Körpergefühl.


    Die Frage ist, was wird wirklich metabolisiert und was wird nur teilweise gesund verstoffwechselt und dann der Rest schädlich eingelagert... Aber wie du selbst geschrieben hast, mit "normaler" Ernährung ist es für jeden Tag fast unmöglich, dieser hohen Empfehlung zu folgen.

  • Ich habe keinen dicken Bauch, ich habe Bauchmuskelvorfall.


    Grundsätzlich ist die Belastung für den Körper nicht immer offensichtlich.

    Der schicke Bauchträger kann gesünder sein als der schlanke Nachbar.

    Grund, es gibt Fett dass sich aussen aufbaut. Gefährlicher hingegen ist das viszerale Fett dass sich innerhalb des Körpers ansammelt.

    Optisch sieht dieser Typ rank und schlank aus, innerlich kann er jedoch total verfettet sein.

    Kommt wohl auf die Veranlagung an wo man sein Fett ablagert und vor allem die Quelle des Fettes.

    Gesund ist beides nicht. Aber einen Menschen nur auf Grund seines Volumens als guter Esser zu beurteilen kann schön in die Irre führen.


    Für mich ist die Regel, Körpergrösse - 100 = Idealgewicht, wohl ziemlich zutreffend.

    Und nein, es gibt keine schwere Knochen.

    (Kann man mit dem BMI Rechner schnell selber überprüfen ab wann man im grünen Bereich ist. Ich bin auch darüber.....)

    Ich verliere nicht! Entweder ich gewinne oder ich lerne.

  • ...Selbst hatte ich die Erfahrung gemacht, als ich mal eine Zeit lang Proteine im erhöhten Maße (Low Carb Diät) zu mir nahm, meine Nierenwerte rapide schlechter geworden sind und es mir nicht gut ging; der Arzt hatte es auf die Proteinmenge zurück geführt. Nach der Rückkehr zur "ausgewogenen" Ernährung hat sich das wieder eingependelt. Seitdem bin ich kein Freund mehr von zu strikter Einschränkung entgegen dem Körpergefühl...

    Ich promote auch nicht so hohe Eiweißmengen zu essen. Für mich ist das unpraktikabel ud ich glaube auch eher daran, dass es ungesund ist. Außerdem habe ich garicht den Anspruch enrme Muskelmassen besitzen zu müssen.


    Andere sehen das anders und wollen eben bewusst sehr viel Eiweiß essen und ich denke in solchen Fällen sind diese Shakes dann auch nützlich. Ich trinke sie nicht.

  • Bei mir ist es so, dass auch das viszerale Bauchfett Platz braucht, was man an der Taille sehr gut erkennt. Wirklich schlanke Taille und innerlich verfettet stelle ich mir kompliziert vor.


    Auch umgekehrt: Gibt es wirklich Männer mit einer Wampe ohne inneres Bauchfett?


    Für mich ist die Regel, Körpergrösse - 100 = Idealgewicht, wohl ziemlich zutreffend.

    Ich dachte das wäre "Normalgewicht" (im Sinne von: Haben die meisten) und gesund wäre das Idealgewicht, das nochmal 10-15% darunter liegt?


    82kg bei 1,82m ist BMI von 25. Das ist grad noch im grünen Bereich an der Grenze zum Übergewicht.

  • Ich dachte das wäre "Normalgewicht" (im Sinne von: Haben die meisten) und gesund wäre das Idealgewicht, das nochmal 10-15% darunter liegt?

    Die Definition von Normal-und Idealgewicht hat sich, wie deren "Berechnung" im Laufe der Zeit immer wieder geändert und den neuesten Erkenntnissen angepasst.

    Die von Worber genannte "Regel" orientiert sich nur an der Körpergröße und gilt als überholt.

    Für eine Grobschätzung passt sie aber durchaus, "normal" bedeutete "nicht übergewichtig", 10-15 % darüber und darunter galt als "gesundheitlich unbedenklich", "darunter" auch als "optisch ideal".

    Heute gilt BMI-Messung als genauer, aber auch da streiten Experten und empfehlen Körperfettmessung und ähnliches als noch genauer.

  • Heute gilt BMI-Messung als genauer, aber auch da streiten Experten und empfehlen Körperfettmessung und ähnliches als noch genauer.

    Der BMI gilt, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, aktuell eher als grobe Orientierung hinsichtlich der Ausprägung "Untergewicht/Normalgewicht/Übergewicht (Präadipositas!)/Adipositas". Da der BMI aber keine Aussage über die Verteilung von Fett macht, wird seit geraumer Zeit gerne die Waist-Hip-Ratio, als das Verhältnis Bauchumfang zu Hüftumfang betrachtet. Diese Relation trägt stärker dem Umstand Rechnung, dass Fettansammlungen im Bauchbereich eher als gesundheitlich bedenklich zu werten sind als Fettpolster beispielsweise an den Armen oder den Beinen.

  • ABSI soll recht gut sein, aber man muss die Taille gut messen, was nicht so einnfach ist.


    Außerdem steckt da neben dem Taillenumfang noch Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter mit drin, was alles sehr gut ermittelbar ist.


    Leider ist das Ergebnis eine recht abstrakte Zahl und die Formel nicht für simples Rechnen gemacht.


    https://jumk.de/bmi/absi.php


    Die Seite bietet noch jede Menge andere "Körperrechner". (manches davon ist auch Quatsch)

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Ich hab jetzt 4 Wochen meiner Diät durch.


    Die basiert darauf nur ca. 2.000kcal pro Tag zu essen, darunter möglichst 80g Eiweiß. Das ist im Grunde auch schon alles. Unter diesen Rahmenbedingungen bleibt da eh nicht viel Platz für Zucker.


    So 3x die Woche jogge ich, ansonsten halt mein Radfahren im Alltag und ich mach hin und wieder mal kleine Mini-Workouts.


    Momentan geht das Gewicht schneller runter als geplant und im Gegensatz zu frühereren Diäten bin ich weniger hungrig und friere weniger, ich schiebe das mal darauf, dass ich früher nicht aufs Protein achtete.


    Körperfettanteil bei 90kg war 21,1%, jetzt bei 85kg sind es 19,5%. Wie sehr man der billigen Waage da trauen kann weiß ich nicht. Die Faltenmessmethode sagt weniger Fettanteil, aber wer weiß, ob ich das richtig mach?


    Das wäre somit von 19kg Fett auf 16,6kg Fett herunter, also 2,4kg Fettverlust in 4 Wochen entsprechend einem 600kcal Defizit pro Tag.


    Blutdruck zu Beginn erschien mir anfangs mit ca. 130 zu 85 recht hoch, jetzt ist er bereits wieder gut. Geht das tatsächlich so schnell?


    blutdruck2.jpg


    Taille hat sich um ca. 6-7cm reduziert.


    Im April will ich die 80kg schaffen und Ende Mai idealerweise die 75kg, evtl. ist das aber zu ambitioniert, mal schauen....


    Diät1.jpg

  • Bilderbuchverlauf, ganz ohne Plateau!

    Da könnte man schon etwas neidisch auf deinen Stoffwechsel werden...


    Zeigt deine Wage bei mehrfacher Messung ähnliche Ergebnisse für den KFA?


    Grüße


    MvO

  • Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Bilderbuchverlauf, ganz ohne Plateau!

    Da könnte man schon etwas neidisch auf deinen Stoffwechsel werden...

    Ich mach ja auch nichts sonderlich Spektakuläres, daher muss der Körper seinen Stoffwechsel auch nicht umbauen oder anpassen. Ich esse einfach nur weniger und versuche dabei vor allem den "Nahrugsmittelmüll" wie Succhrose und Transfette zu reduzieren und das gute Zeug weiter zu essen.

    Zeigt deine Wage bei mehrfacher Messung ähnliche Ergebnisse für den KFA?

    Weitgehend ja. Da das die Waage bei meiner Freundin ist messe ich da aber auch nicht täglich.

    Falls die Waage falsch misst dann vermutlich eher systematisch und weniger zufällig.


    MfG

  • Für mich ist das mit der "Berichtspflicht" eine gute Motivation, daher ein Zwischenstand schon aus purem Eigennutzen.


    Mitte April hab ich nun die 80kg erreicht und damit mein Minimalziel. Jetzt folgt noch die Kür.


    Ich habe nix geändert, sondern esse pro Tag grob meine 2.000kcal. Ausnahme war ein Tag mit 120km auf dem e-bike (war trotzdem ne ziemliche Schinderei), da brauchte ich mehr.

    Ich habe nur zwei Regeln, einmal die ca. 2000kcal/Tag und zum zweiten versuche ich im Schnitt so 80g Proteine pro Tag zu essen. Verboten ist nichts. Ich ernähr mich aber "automatisch" recht gesund, also viel Obst, Gemüse, Vollkorn, aber das mach ich normal auch (normal ess ich vor allem zusätzlich mehr Industriezucker und halt insgesamt mehr)


    Mein Immunsystem scheint ein bisschen zu leiden, zumindest läuft mir grad die Nase, was eher unüblich ist. Liegt aber vielleicht auch am dauernasskalten Wetter hier.



    Die Gewichtsabnahme folgt ziemlich genau der Prognose. Ich werde aber demnächst dann nach und nach die kcal Menge pro Tag etwas hoch schrauben, sofern das Gewicht noch weiter runter geht... 75kg wäre das Ziel und dann natürlich langfrsitig unter 80kg zu bleiben. Diät durchziehen schaffen ja viele, das Gewicht dann auch halten nur wenige. Das ist dann die wahre Herausforderung.


    210415_Gewicht.jpg


    Beim Laufen merke ich eine Verbesserung, einen anderen "von Tag zu Tag gut vergleichbaren" Sport betreibe ich aktuell nicht.



    Beim Blutdruck hat sich nichts mehr getan, wobei der auch gut ist, so wie er ist, der Ruhepuls ging vermutlich durchs joggen noch etwas runter, auch damit bin ich zufrieden:


    20210415_Blutdruck.jpg


    Die Körperfettwaage hat vor ein paar Tagen 18,0% angezeigt. Man sieht das auch gut, ich mach alle 5kg Bilder vom Oberkörper, aber die Serie ist ja noch nicht fertig.


    Das fette Bild kommt dann ins Süßigkeitenregal.


    wenn ich mir überlege, wie ich jetzt laufen kann und wie das vor 2 Monaten war, dann muss man sich ernsthaft fragen, warum zum Teufel ich mich so habe gehen lassen können. Das Fett, das man in nicht mal 2 Monaten verlieren kann, macht mich beim Sport gefühlt 10-20 Jahre älter.


    PS: Hin und wieder hab ich mal einzelne Tage, wo ich auch bewusst 16h nichts esse. Vielleicht nützt es dem Körper ja beim "Aufräumen". Bzgl. Gewichtsabnahme ist das Intervall bei mir ohne Relevanz, bei mir funktioniert "nur" das Defizit (aber das tut es ja gut)


    PPS: Ende Mai lasse ich mich mal beim Arzt durchchecken, evtl. hab ich dann auch die 75kg geschafft. Weiter runter muss nicht sein. In der Jugend wog ich 72kg, aber da hatte ich auch etwas weniger Muskeln.

    7 Mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()