COVID-19: Mentale Aspekte

  • Jede Norm, jede Regel schränkt irgend jemanden ein. Viele davon haben seit Kindes Zeit verinnerlicht, erachten wir als Sinnvoll für unser zusammen

    Völlige Zustimmung.

    Abstandsgebote für Alle, Maskentragen, Schließung von Schulen, Lokalen und sogar das Verbot von kirchlichen Versammlungen, das hat Geschmäckle, das muss noch was ganz anderes dahinter stehen.

    Ich weiß nicht, was. Aber ein Bazillus kann es nicht sein.


    Also man kann auch per Bahn oder Schiff reisen. Das ist ein Grundrecht.

    Ein anderes ist das auf körperliche Unversehrtheit.

    Inwiefern Reisefreiheit die Freiheiten anderer einschränkt, ist mir auch unklar. :rolleyes:

  • Dass die Corona-Toten bei uns in Europa nicht am Strassenrand gestapelt werden, wie in Ecuador, liegt vor allem daran, dass "unsere" Corona-Patienten zu 50% in Pflegeheimen sterben, unsichtbar für Otto-Normalverbraucher. Wer im privaten Umfeld mit Altenpflegerinnen oder Krankenhauspersonal zu tun hat, konnte deren Verzweiflung in den letzten Wochen deutlich miterleben, als ihre Einrichtungen zu regelrechten Todeszonen geworden sind.

    OK ich habe 2 Krankenschwestern in der Familie, Uni-Kliniken Freiburg und Bonn, beide mehrfach befragt und beide berichten von neuen Regeln, viele ... und hatten aber sehr wenig zu in den letzten Monaten, alles sehr ruhig.

    In unsere Firma soll eine Angestellte eine Lungenentzündung gehabt haben, sie lage eine Woche in der Klinik, Covid 19 wurde festgestellt. In meinem Landkreis, 160.000 Bewohner wurde letze Woche eine infizierte Person gemeldet. Infiziert heißt ja nicht: erkrankt.

    Ganz anders, was die Medien vermitteln, demnach müsste ja alles kollabiert sein.


    Zitat

    Mein Vorschlag an die Corona-Skeptiker ist, sich doch bitteschön zu Corona-Parties zusammenzufinden


    Ich hätte noch einen: Sport in der Natur, Bewegung bei jedem Wetter, sich wirklich gesund ernähren und alles weitere, um das Immunsystem zu stärken. Ältere Menschen schützen.

    Die an Covid 19 verstorbenen weisen genau das Sterbe-Alter auf, wie die, bei denen das Virus nicht nachzuweisen ist.

  • Also man kann auch per Bahn oder Schiff reisen. Das ist ein Grundrecht.

    Ein anderes ist das auf körperliche Unversehrtheit.

    Inwiefern Reisefreiheit die Freiheiten anderer einschränkt, ist mir auch unklar. :rolleyes:

    Meine Anwort würde den Rahmen dieses Forums (Prepper und Survival) weit überziehen.
    Wenn ich deine Vorstellung recht im Kopf habe, bist Du auf der Suche nach Tipps zum vakuumieren von Tabak.Und fandest die Umgangsform hier ansprechen. In diesem thread geht’s um mentale Aspekte zu Corona und nicht um die Grundrechtsdiskusion.

    (Offtopic: wenn Schienentrassen gebaut werden beeinflusst das Anrainer, wenn Züge fahren noch mehr... usw usw usw es ist purer Egoismus zu glauben, dass dies sein muss, darf oder von allen gewollt ist. )

    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Ich finde auch nicht, dass wir diese vollkommen sinnlose Diskussion hier nochmals führen müssen. Der nächste OT wird deswegen kommentarlos gelöscht.


    Also bitte zurück zum Thema. Danke!

    I feel a disturbance in the force...

  • Bei uns in der Schule wird es immer mühsamer, die Massnahmen durchzusetzen. In unserem Kanton gab es letzte Woche noch 3 bestätigte Neuansteckungen. Demenstprechend sehen die Schüler nicht mehr ein, weshalb man sich an die Vorgaben halten sollte.

    Eine unsichtbare Gefahr ist in den Köpfen vieler Menschen schlicht nicht vorhanden.


    Persönlich bin ich froh, dass der Körper über die normale Haut keinen Alkohol aufnehmen kann. Denn ansonsten wäre ich längst an einer Alkoholvergiftung gestorben. Ich bin mittlerweile so konditioniert, dass ich bei jeder Flasche mit Desinfektionsmittel rasch die Hände desinfiziere.

    Das führt sogar dazu, dass ich beim Verlassen des Lehrerzimmers die Hände desinfiziere und beim Betreten meines Schulzimmers gleich nochmals.


    Beim Einkaufen sehe ich beide Typen: Solche, die immer noch auf Abstände achten und auch einige, die eine Maske tragen. Dann gibt es solche, die verhalten sich bereits wieder so, als würde der Coronavirus gar nicht existieren und rücken einem beim Anstehen an der Kasse dermassen auf die Pelle, dass ich sie auf den Abstand ansprechen muss. Meistens stehe ich einfach vor dem Einkaufswagen und kann so gegen hinten automatisch einen Abstand erzielen.


    Auch die Geschäfte selbst sind viel legerer geworden. So war heute im Aldi der Spender für das Desinfektionsmittel leer und Eingangskontrollen zur Einhaltung der maximalen Besucherzahl sehe ich auch nirgends mehr.

    Einzig das Migros hat eine automatische Ampelanlage errichtet.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Nein. Bei uns hatte niemand den Mut, dies im öffentlichen Raum (Einkaufen, ÖV) zu verordnen.

    Unsere Politiker sind alle Wirtschaftskuscher und schauen, dass sie nach der Karriere ein oder zwei lukrative Verwaltungsratsmandate bekommen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Naja, man muss zugestehen, dass die aktiven Fälle in der Schweiz, wie in den meisten entwickelten Staaten, einen annähernden Glockenverlauf zeigen. Natürlich waren es auf die Einwohnerzahl gerechnet deutlich mehr Fälle als in Deutschland, aber vom grundlegenden Verlauf hat man es auch mit weniger starken Einschränkungen geschafft. Welche von beiden Strategien die bessere ist, dass kann man so oder so bewerten.

  • Und im Nachhinein weiss man es auch immer besser.

    Aber auf dem "Höhepunkt" wäre ich schon für eine Maskenpflicht gewesen. Wenn wir Masken gehabt hätten.

    (Und mit "wir" meine ich die Schweiz. ICH hatte ja welche.)

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Was mich wundert ist wie wenige Raucher verbrannte Hände nach der Anwendung der Handdesinfektion hatten....

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

    Benjamin Franklin